Tape-In-Extensions
Bei Tape-Ins sind die Haarsträhnen an einem schmalen, flachen Klebestreifen befestigt. Eine dünne Partie deines eigenen Haars wird zwischen zwei Tapes gelegt, ähnlich wie bei einem Sandwich. Dafür braucht es weder Wärme noch ein Gerät.
Weil dein Haar nachwächst, werden die Tapes in der Regel alle 6 bis 8 Wochen entfernt, gereinigt und mit neuen Klebestreifen wieder am Ansatz gesetzt. Die Strähnen selbst lassen sich dabei mehrmals verwenden.
Bondings (Keratin)
Bei Bondings wird jede Strähne einzeln mit einer kleinen Keratin-Verbindung an deinem Haar befestigt. Je nach System geschieht das mit Wärme oder mit Ultraschall. Hersteller geben eine Tragedauer von rund 4 bis 6 Monaten an.
Die Verbindungen sind sehr klein. Das Einsetzen dauert dafür länger, weil jede Strähne einzeln gesetzt wird, und auch das Entfernen gehört in die Hände einer Fachperson.
Microrings
Hier wird die Strähne zusammen mit einer feinen Partie deines Haars durch einen kleinen Ring gezogen, der mit einer Zange geschlossen wird. Microrings kommen ohne Kleber und ohne Wärme aus. Auch sie müssen regelmässig nachgeschoben werden, weil dein Haar nachwächst.
Tressen (Wefts)
Tressen sind Haarbänder, auf denen viele Haare nebeneinander befestigt sind. Sie werden eingenäht oder mit Ringen befestigt. Mit Tressen lässt sich viel Haar auf einmal einsetzen, deshalb eignen sie sich eher für dichtes Haar.
Clip-ins
Clip-ins sind Tressen mit kleinen Klammern. Du setzt sie selbst ein und nimmst sie vor dem Schlafen wieder heraus. Sie sind keine dauerhafte Haarverlängerung, aber eine gute Möglichkeit, mehr Länge oder Volumen für einen Abend auszuprobieren.